Wer möchte gerne einen Mini E testen?

Ein wichtiger Schritt für die Umsetzung der Elektromobilität: Die BMW Group, Siemens und die Stadtwerke München haben eine Zusammenarbeit zur Erprobung von Elektrofahrzeugen und für den Aufbau einer entsprechenden Ladeinfrastruktur in der bayerischen Landeshauptstadt vereinbart. München ist dabei eine von acht Modellregionen für Elektromobilität des Bundesverkehrsministeriums. Für die neue Generation der Ladeinfrastruktur in München liefert Siemens die Technologie und die Stadtwerke den grünen Strom. Die BMW Group wird in einem ersten Schritt ihre seit 2009 in München eingesetzte Flotte von 15 MINI E auf mindestens 40 vergrößern.

Und ab heute können sich interessierte Nutzer für die elektrisch betriebenen MINI E bewerben, um ein dreiviertel Jahr lang die saubere Mobilität der Zukunft im Alltag zu erfahren. Voraussetzung dafür sind unter anderem ein Wohnsitz in München und ein privater Stellplatz. Für den MINI E fällt allerdings eine monatliche Nutzungsgebühr von 400 Euro an. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 20. Juni, die Übergabe der Fahrzeuge wird im September erfolgen. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es online unter MINI.de.

Im Rahmen des Konjunkturpaketes II hat das Bundesverkehrsministerium acht Modellregionen zur Erprobung und Marktvorbereitung von Elektrofahrzeugen ausgewählt. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude sieht hier eine optimale Kooperation: „Mit Siemens und BMW, zwei großen Münchner Dax-Unternehmen, jeweils führende Technologieunternehmen in ihren Bereichen, und mit den Stadtwerken München, die eine Vorreiterrolle beim Ausbau Erneuerbarer Energien einnehmen, haben sich ideale Partner zusammengeschlossen, um das Zukunftsthema umweltverträgliche Mobilität in München voranzubringen.“

Neben der internationalen Tragweite der Elektromobilität hängt der Erfolg von regional verankerten Unternehmen ab. Die Stadtwerke München als Energieversorger ermöglichen den Aufbau und Betrieb einer für alle zugänglichen Ladeinfrastruktur. Binnen Jahresfrist werden sie 100 Ökostrom-Ladestationen im Stadtgebiet errichten. Der Ausbau der Infrastruktur erfolgt bedarfsgerecht in enger Abstimmung mit den Nutzern von Elektromobilen. Geplant sind öffentlich zugängliche Ladestationen, etwa an Straßen oder Parkplätzen, Strom-Zapfsäulen für Firmenfuhrparks sowie Heimladestationen.

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