eCall startet langsam durch in Europa

2009 sollte es eigentlich nach den Plänen der europäischen Bürokraten aus Brüssel losgehen, seit diesem Monat sind es nunmehr 20 Länder in Europa, die sich für die Einführung des bordeigenen Notrufsystems eCall-System stark machen.

Das System wählt nach einem schweren Unfall automatisch die einheitliche europäische Notrufnummer 112, und das flächendeckend seit 2009 in Gesamteuropa. Soweit die Theorie. Die Praxis hingegen sieht noch anders aus. Ausser Absichterklärungen ist noch nicht wirklich viel passiert. Dabei ist die Idee so genial wie einfach: bei flächendeckendem Einsatz könnte eCall dank der kürzeren Reaktionszeit der Notrufzentralen schätzungsweise 2 500 Leben jährlich retten und die Auswirkungen schwerer Unfälle in über 15 % der Fälle mildern. Die Kosten für dieses System liegt bei Neuwagen bei knapp 100 Euro, ein verschmerzbarer Preis für das Gefühl, im Falle eines Falles nicht allzulange auf Rettung warten zu müssen.

Die teilnehmenden Länder sind momentan: Belgien, Dänemark, Luxemburg, Malta und Rumänien, Österreich, Zypern, Tschechische Republik, Estland, Finnland, Deutschland, Griechenland, Italien, Litauen, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Niederlande, Schweden, Island, Norwegen und Schweiz.

Zur flächendeckenden Einführung von eCall müssen die nationalen Verwaltungen sicherstellen, dass die Notrufzentralen über die für die Annahme und Bearbeitung von eCall-Notrufen erforderliche Ausrüstung verfügen, und alle Neufahrzeuge müssen mit der eCall-Technologie ausgerüstet sein.

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