Aquaplaning schon ab 60 km/h möglich

Kaum ist die schönste Jahreszeit vorüber, kommt es immer häufiger zu heftigen Regengüssen. So ein Gewitterschauer kann dabei die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Sobald binnen kurzer Zeit größere Wassermassen vom Himmel regnen, steigt die Aquaplaninggefahr. Ist darüberhinaus die Fahrbahn beschädigt (nach dem Winter ja kein Einzelfall) oder altersbedingt von Spurrillen durchzogen (bei dem LKW-Aufkommen auch kein Einzelfall), so lässt dies das Risiko ebenfalls steigen.

Achten Sie also im eigenen Interesse unbedingt darauf, dass Sie Ihre Fahrweise an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen und erst recht auf nassen Straßen auch die speziellen Tempolimits beachten. Ihre innrere Warnleuchte sollte anspringen, wenn sie die Zusatzschilder “bei Nässe” unter den Geschwindigkeitsbeschränkungen entdecken, denn die sind meist ein Indiz dafür, dass man auf einer Strecke unterwegs ist, die anfällig ist für Aquaplaning ist.

Zwar bedeutet Nässe in den Augen der Verkehrsrichter, dass die gesamte Fahrban nass ist, aber im eigenen Interesse sollte man auch bei Teilnässe oder feuchten Straßen die Augen besonders offen halten, schließlich geht es um die eigene Sicherheit. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die StVO vorschreibt, dass jeder Fahrzeughalter sich vor Fahrbeginn unter anderem auch vom einwandfreien Zustand seiner Refen selbst überzeugt. Kontrollieren Sie also ihre Pneus zukünftig, denn, egal ob Sommer- oder Winterreifen, eine Profiltiefe von mindestens drei Millimetern ist auf jeden Fall zu empfehlen. auch hierbei gilt: je tiefer das Profil, umso besser kann auf der Fahrbahn stehendes Wasser verdrängt werden, sodass die Reifen weiterhin Bodenkontakt behalten. Dagegen steigt bei schlechtem Profil die Gefahr, dass das Auto auf nasser Fahrbahn “aufschwimmt” und die Reifen die Haftung verlieren. Auch wenn der Gesetzgeber vorschreibt, dass lediglich 1,6 Millimeter Profiltiefe reichen, hilft einem dies bei Aquaplaning nicht weiter.

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