Start der A-Klasse E-CELL-Produktion

Mercedes legt einen Schlag zu: nach dem Produktionsstart des smart fortwo electric drive und der B-Klasse F-CELL Ende 2009, fährt das Unternehmen jetzt die Produktion seines dritten Elektro-Pkw hoch: die Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL. Mit der elektrifizierten A-Klasse will Daimler Erfahrungen mit der Integration von batterie-elektrischen Antrieben in viersitzigen Fahrzeugen und deren Kundennutzung sammeln, um diese Technologie konsequent auch auf zukünftige andere Baureihen ausweiten zu können. In Rastatt werden zunächst mal 500 emissionsfreie Fahrzeuge gefertigt, um sie dann später in mehreren europäischen Ländern im Rahmen eines Full-Service-Mietmodells an ausgewählte Kunden auszuliefern, unter anderem in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Der voll alltags- und familientaugliche Fünfsitzer mit batterieelektrischem Antrieb basiert auf der aktuellen A-Klasse und bietet einen großzügigen und flexibel nutzbaren Innen- und Kofferraum. Da die Stromspeicher sicher und platzsparend im Fahrzeugunterboden untergebracht sind, waren hier keine Kompromisse erforderlich. Die beiden hocheffizienten Lithium-Ionen Batterien ermöglichen eine Reichweite von mehr als 200 km. Der Elektromotor leistet maximale 70 kW (95 PS) und besitzt ein Dreh­moment von 290 Nm.

Die A-Klasse E-CELL Produktion wird in die bestehende Serienfertigungsanlage der A-Klasse in Rastatt integriert. Produktionsseitig sind für die Integration der A-Klasse E-CELL nur geringe Anpassungen notwendig: so wurden beispielsweise an der Bodenstruktur der heutigen A-Klasse neue Konsolen für die Befestigung der Lithium-Ionen Batterien eingeplant. Änderungen an der Aufbaustruktur der Karosserie waren nicht erforderlich. Die Montage inklusive Aggregatevormontage und die „Hochzeit“, der Einbau des Antriebsstrangs in die Karosserie, erfolgen in der A-Klasse Serienanlage. Lediglich die Montage und Inbetriebnahme der innovativen Lithium-Ionen Batterien findet an einem separaten Modul statt. Zum Test auf dem Rollenprüfstand, der Regenprobe, zu der Schlussabnahme und zum Finish fädelt sich dann jede A-Klasse E-CELL wieder in die A-Klasse-Serienanlage ein.

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