Asynchronmotor

AsynchronmotorDie Erfindung des Asynchronmotors geht auf die Erfindung von Galileo Ferraris und Nikola Tesla in den Jahren 1885 und 1887 zurück. Es handelt sich dabei um einen Elektromotor. Michail von Dolivo-Debrowolsky baute dann im Jahr 1889 den ersten Einfachkäfigläufer, später folgte ebenfalls durch ihn der Doppelkäfigläufer. Das Besondere am Asynchronmotor besteht darin, dass er über Drehstrom arbeitet. Er kann mit Leistungen von mehreren Megawatt hergestellt werden. Gegenüber anderen Elektromaschinen verfügt er über einen ganz besonderen Vorteil. Ihm fehlen Kommutator und Bürsten. Bürsten haben die Eigenschaft zu verschleißen und erzeugen Funken, die auch „Bürstenfeuer“ genannt werden. Das stört das Leitungsnetz mit hochfrequenten Schwingungen. Wenn Asynchronmotoren für den Betrieb an einem Frequenzformer eingesetzt werden, zeigen sich allerdings auch hier Auswirkungen auf das Netz. Die Vorteile von Asynchronmotoren liegen auf der Hand. Sie zeigen eine ausgesprochen lange Lebensdauer und sind wartungsarm. Darüber hinaus zeichnet sich der Drehstrom-Motor dadurch aus, dass er in der Lage ist, sehr konstante Drehzahlen zu erbringen.