Bleiemission

Blei ist bekannt als ein Zellgift, das den Körper stark schädigt und dazu führt, dass sich die Sauerstoffaufnahme im Blut verringert. Die Gesetzgebung in Bezug auf Blei und seine Verwendung ist daher sehr streng geregelt, sodass die Verwendungsmöglichkeiten sich in starren Grenzen bewegen. Die Verbrennungsmotoren waren schon vor langer Zeit der Gesetzgebung ein Dorn im Auge. Das führte dazu, dass bleifreies Benzin eingeführt wurde. Bereits in den 80er Jahren begann die schrittweise Absenkung des Bleigehalts in Kraftstoffen. Dadurch wurden die Bleiemissionen kontinuierlich immer weiter abgesenkt. Diese Absenkung des Bleianteils im Kraftstoff ging sehr zügig vonstatten, sodass schon im Jahr 1984 kein neues Auto mehr angeboten wurde, das mit bleihaltigem Benzin fuhr. Blei wurde früher eingesetzt, um die Klopffestigkeit des Motors zu verbessern. Das ist längst nicht mehr nötig, da diese Klopffestigkeit inzwischen durch andere Kraftstoffkomponenten erreicht wird.