Bremsweg

Als Bremsweg wird immer die Strecke bezeichnet, die von Beginn des Bremsvorgangs bis hin zum Stillstand zurückgelegt wird. Die einzubeziehenden Faktoren sind die jeweils gefahrene Geschwindigkeit und auch die Verzögerung. Der Bremsweg darf jedoch nicht mit dem Anhalteweg verwechselt werden. Hier wird die Reaktionszeit noch mit dazugerechnet.

Natürlich darf auch die Qualität der Bremsen nicht vernachlässigt werden. Um den Bremsweg zu verkürzen, braucht man sehr hochwertige Modelle, die zum Beispiel mit Keramik versehen sind. Diese kosten jedoch auch deutlich mehr, als die normalen Scheibenbremsen. Hochwertige Scheiben erzeugen eine höhere Bremskraft und der Wagen kommt eher zum Stehen. Natürlich dürfen jedoch auch die äußeren Faktoren nicht vernachlässigt werden. Dabei spielt neben dem Bodenbelag auch das Wetter eine große Rolle. Auf Schnee oder Eis ist der Bremsweg beispielsweise länger als auf trockenem Asphalt. Bei jeder Fahrt sollte der Bremsweg vom Fahrer kalkuliert werden können. Nur so ist ein ausreichender Sicherheitsabstand zum Vordermann möglich. Der normale Bremsweg errechnet sich beispielsweise durch die doppelte Geschwindigkeit dividiert mit zehn. Fährt man beispielsweise 50 km/h, so muss man mit einem Bremsweg von 25 Metern rechnen. Einfacher gesagt kann man auch von dem halben Tachostand in Metern ausgehen. Doch auch der Reaktionsweg darf nicht unterschätzt werden, der bei dieser Geschwindigkeit etwa bei 15 Metern liegt.