Brennraumquetschflächen

Im Wesentlichen trifft man sie bei Otto-Motoren an. Die Aufgabe der Brennraumquetschflächen besteht darin, die Ladungsbewegungen im Brennraum zu erhöhen. Man kann sie sich also als Zone vorstellen, in denen das Gemisch verdrängt wird. Dieser Prozess tritt vornehmlich dann auf, wenn eine Annäherung des Kolbens an den Zylinderkopf stattfindet. Während dieses Vorganges kann man die Entstehung von Sekundärströmungen beobachten. Diese Strömungen werden dann wiederum als Quetschströmungen bezeichnet. Hierbei entsteht eine sehr intensive Mischung. Aufgrund dieser Mischung ist es möglich, dass das Gemisch deutlich besser und schneller durchbrannt werden kann. Die Größe der Brennraumquetschfläche beträgt im Schnitt ungefähr 10 bis 15 Prozent des Kolbens. Ein nicht zu unterschätzender Punkt ist die Auswirkung, die die Quetschfläche auf das Laufverhalten des Motors hat. Ist der räumliche Anteil der Brennraumquetschfläche im Verhältnis betrachtet größer, ist das gut für ein früh einsetzendes Drehmoment und daher auch für die Leistung des Motors.