Flüssiggas

In Zeiten wachsender Umweltverschmutzung und dem Treibhauseffekt ist nicht zuletzt auch die Autoindustrie in der Pflicht, Maßnahmen zu ergreifen, die den negativen Entwicklungen entgegenwirken können. Beim Ausstoß von Schadstoffen während des Verbrennungsvorganges setzt auch der Gesetzgeber immer neue Grenzen, in denen sich die Autokonzerne bewegen müssen. Die Nutzung von Flüssiggas war lange Zeit eine sinnvolle Alternative zu den herkömmlichen Kraftstoffen. Flüssiggas ist ein dampfförmiger Kraftstoff, der hauptsächlich aus Propan und Butan zusammengesetzt ist. Es kann in Fahrzeugen mit Ottomotoren eingesetzt werden. Der wesentliche Vorteil gegenüber Benzin und Diesel liegt in der Tatsache begründet, dass der Ausstoß gleich mehrerer Schadstoffe reduziert werden kann. Neben der Verringerung von CO2 werden auch weniger HC und eine geringere Menge an Abgaspartikeln, wie sie durch Dieselfahrzeuge entstehen, ausgestoßen. Die Qualitätsanforderungen an Flüssiggas sind europaweit nach der EN 589 genormt und geregelt. Durch die erhöhte Nutzung von Erdgas hat die Beliebtheit von Flüssiggas in den letzten Jahren gelitten.