Gaspendlung

In der 20. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Emissionsschutzgesetzes sind die genauen Vorgaben festgelegt, die den Umgang mit der Gaspendlung regeln. Es handelt sich bei der Gaspendlung um einen Vorgang, der beim Auffüllen von Tankstellen nötig wird. Wenn Tankstellen mit neuem Kraftstoff versorgt werden müssen oder dieser gelagert werden soll, wird ein gewisser Anteil vom Kraftstoff-Luft-Gemisch verdrängt. Hierbei hilft eine Rückführungsvorrichtung. Dadurch gelangt ein Teil des Kraftstoffes wieder zurück in den Tankwagen. Das ist insofern bedeutsam, als durch diese Rückführung der Ausstoß von Kohlenwasserstoffemissionen spürbar reduziert wird. Die gesetzlichen Bestimmungen sehen vor, dass der Inhalt eines Tankwagens lediglich mithilfe der Schwerkraft in den Lagertank gefüllt werden darf. Motorenbetriebene Pumpen würden den Vorgang sicherlich beschleunigen, sie sind aber verboten. Bei dem Auffüllen von Lagertanks entstehen unter anderem Kraftstoffdämpfe, die nicht angenommen werden. Genau diese Stoffe sind es, die durch eine zweite Leitung, die Pendelleitung, wieder zurück in den Tankwagen geleitet werden.