Kühlmittel

Die für Autos verwendeten Kühlmittel bestehen in der Regel zu einem Großteil aus Alkohol. Der Alkoholanteil eines handelsüblichen Kühlmittels liegt bei ungefähr 93 %. Hinzu kommen andere Bestandteile wie Monoethylenglykol oder Korrosionsinhibitoren. Geringe Anteile anderer Additive, zum Beispiel Silikatstabilisatoren oder Sequestierungsmittel kommen bei einigen Herstellern dazu. Sie dienen der Komplexierung von Kalzium- und Magnesiumionen aus hartem Wasser. Oft werden sie auch als Antischaummittel oder Vergällungsmittel verwendet. Wird das Kühlmittel mit Wasser vermischt, wird es gebrauchsfertig. Am besten eignet sich ionenausgetauschtes Wasser oder einfaches Trinkwasser. Der Motor wird durch das Kühlmittel von Korrosionsschäden geschützt, aber auch als Frostschutz spielt es eine Rolle. Kühlmittelkonzentrat trägt außerdem dazu bei, dass der Siedepunkt des Kühlmittels erhöht wird. Das führt zu einer Verbesserung des Wirkungsgrades beim Motor. Normalerweise ist eine 40-prozentige Mischung des Konzentrats ausreichend. Wem das als Schutz nicht ausreicht, der kann die Konzentration aber auch erhöhen.