Lichtmagnetzündung

Bei der Magnetzündung unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Formen der Zündung. Es gibt die Niederspannungs- und die Hochspannungszündung. Bei der Niederspannungszündung verhält es sich so, dass in den Verbrennungsraum des Zylinders ein Unterbrechungsmechanismus hineinragt. Bei der Umdrehung des Magnetankers wird der Spulenstrom quasi abgerissen, deswegen wird diese Zündung auch „Abreißzündung“ genannt. Die Hochspannungszündung verfügt im Gegensatz zur Niederspannungszündung über zwei Wicklungsteile an der Zündspur. Während Magnetzündungen besonders bei Motorrädern bis in die 1960er Jahre oft anzutreffen waren, hat das später nachgelassen. Bei Rasenmähern oder Motorsägen werden sie auch heute noch verwendet. Bei der Lichtmagnetzündung handelt es sich um eine Variation aus einem Generator und einem Magnetzündapparat. Der Strom wird bei dieser Form der Zündung durch das Bewegen des Magnetankers erzeugt. Die Lichtmagnetzündung ist außerdem dafür zuständig, die Bordelektrik mittels der Lichtmaschine mit Strom zu versorgen.