Luftkühlung

Beim Vorgang des Autofahrens entstehen in verschiedenen Bereichen ausgesprochen hohe Temperaturen. Wichtige Bauteile müssen daher vor Überhitzung und demzufolge auch Beschädigung oder Zerstörung geschützt werden. Die Luftkühlung ist eine Möglichkeit, dies zu tun. Gegenüber der Kühlung durch Wasser gilt es jedoch, einen Nachteil auszugleichen. Der sogenannte Wärmeübergangskoeffizient ist bei Luftkühlung zwischen Luft und einem Festkörper geringer als bei der Wasserkühlung. Für eine effiziente Luftkühlung wird daher eine größere Kontaktfläche zwischen den beiden Medien benötigt. Kühlrippen und Kühlgebläse können hier den gewünschten Effekt erzielen. Der Pluspunkt von luftgekühlten Fahrzeugen liegt darin, dass es zu keinem Überkochen oder Gefrieren kommen kann. Weil kein Kühlwasser und keine Kühlflüssigkeit vorhanden sind, besteht diese Gefahr lediglich bei wassergekühlten Autos. Der Gesamtwirkungsgrad luftgekühlter Autos ist jedoch geringer als der von wassergekühlten Modellen. Hinzu kommt, dass das Regeln der Heizung sich schwieriger gestaltet. Weiterhin sind sowohl Leistung als auch Verbrauch des luftgekühlten Motors stark von den Außentemperaturen abhängig.