Partikelfilter

Als Partikelfilter werden alle Filteranlagen bezeichnet, deren hauptsächlicher Zweck es ist, für das bloße Auge nicht sichtbare, aber in den meisten Fällen dennoch stark gesundheitsschädigende Teilchen herauszufiltern. Im Automobilbereich finden Partikelfilter vor allem als Rußpartikelfilter in Dieselmotoren Verwendung.
Bei der Verbrennung des Dieselkraftstoffs entstehen neben den Abgasen auch giftige Partikel, die in der Regel aus Ruß und unverbrannten Kohlenwasserstoffen bestehen. Um diese noch vor der Emission herauszufiltern, werden heutzutage zwei verschiedene Verfahren angewandt. Beim sogenannten Wandstromfilter werden die Abgase durch eine poröse Filterwand geführt, an der die Rußpartikel hängen bleiben und auf diese Weise gefiltert werden. Bei einem Nebenstromfilter werden die Abgase bei einem bestimmten Anreicherungsgrad mit Rußpartikeln durch Nachbarkanäle gelenkt, in denen der Filterprozess dann umgesetzt wird. Beide Arten von Partikelfiltern können mit unterschiedlichem Aufwand nachgerüstet werden.
Wer sich in Deutschland für den Einsatz eines Partikelfilters entscheidet, kann damit rechnen, steuerlich begünstigt zu werden. Im Falle von Indoor-Gabelstaplern ist die Verwendung von Partikelfiltern inzwischen Pflicht.