Schleudertrauma

Die mit Abstand häufigste Verletzung im automobilen Straßenverkehr ist das sogenannte Schleudertrauma. Ursache dafür ist eine durch plötzliche Beschleunigung hervorgerufene Überstreckung des Kopfes. Typischerweise treten Schleudertraumata als Folge von Heckaufprallern bzw. Auffahrunfällen auf.
Die mit dem Schleudertrauma in Verbindung gebrachten Symptome reichen von Kopf- und Nackenschmerzen über Schwindel und Gangunsicherheiten bis hin zu Sprachstörungen. Unter Experten gilt das Schleudertrauma auch als häufige Ursache chronischer Behinderungen, wobei unklar ist, welche Faktoren genau für einen chronischen Krankheitsverlauf verantwortlich sind. In der Regel allerdings klingen die meisten Beschwerden im Zusammenhang mit einem Schleudertrauma innerhalb eines Zeitraumes von wenigen Tagen oder Wochen ab.
Zur Vermeidung eines Schleudertraumas bzw. zur Verringerung der damit im Zusammenhang stehenden Beschwerden sollten vor allem die Kopfstützen der Insassen entsprechend eingestellt sein. Als Faustregel gilt hier ein Höchstabstand von zwei Zentimetern zwischen Kopf und Kopfstütze. Manche Hersteller bieten darüber hinaus sogenannte Aktivkopfstützen, die sich bei einem entsprechenden Unfall automatisch in Richtung des Kopfes bewegen und dessen Bewegung schon früher verringern können.