Umweltzone

Der wesentliche Grund, der zur Einführung von Umweltzonen führte, heißt Feinstaub. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO kommt es jährlich überall auf der Welt zu rund 370.000 Todesfällen, die im Zusammenhang mit Feinstaub stehen. Auch deswegen schreibt die EU-Luftqualitätsrichtlinie von 1999 vor, dass die Feinstaubbelastung reduziert werden muss. In Deutschland gibt es viele Städte, die die Vorgaben der EU regelmäßig überschreiten. Diese alarmierenden Werte haben unter anderem dazu geführt, Umweltzonen einzurichten. In diesen Zonen dürfen keine Autos fahren, es sei denn, sie verfügen über eine Sondergenehmigung, die sichtbar an der Windschutzscheibe befestigt sein muss. Eine Sondergenehmigung kann man beispielsweise erhalten, wenn der Schadstoffausstoß des eigenen Fahrzeugs einen gewissen Wert unterschreitet. Hierfür werden die Fahrzeuge in Kategorien unterteilt. An der Praxis der Umweltzone beteiligen sich mittlerweile viele deutsche Städte. Zu ihnen gehören Hannover, Köln, Mannheim, Berlin, Duisburg, Aachen und viele andere Städte mehr.