Vollscheibenbremse

Bei der Scheibenbremse wird die Bremsung durch eine Bremsscheibe ermöglicht, die sich auf der Radnabe befindet. Im Bremssattel liegen dabei die Bremsklötze. Die kinetische Energie des Fahrzeuges wird dabei durch Reibung in Wärme umgewandelt. Wie viel Energie für diesen Vorgang benötigt wird, ist abhängig von der Frage nach der Fahrzeugmasse und der Geschwindigkeit, die abgebremst werden muss. Die Gesamtmasse des Fahrzeuges geht linear ein, die Fahrgeschwindigkeit dagegen quadratisch. Das bedeutet, dass bei gleicher Masse des Fahrzeuges und einer Verdoppelung der Geschwindigkeit die vierfache Bremsenergie benötigt wird. Bei der Scheibenbremse umläuft die Bremse das Rad und wird von Bremsbelegen gepresst. Bei der Vollscheibenbremse dagegen wird das komplette Rad als Reibfläche benutzt. Man trifft diese Form der Bremse in der Automobilindustrie eher selten an. Im Flugzeugbau oder bei der Arbeit mit Landmaschinen kommt sie hingegen öfter vor.