W-Motoren

W-Motoren werden so genannt, weil sie aus mindestens drei Zylinderreihen bestehen, deren Anordnung an ein W erinnert. Diese in der Regel als Hubkolbenmotoren konstruierten W-Motoren treiben eine gemeinsame Kurbelwelle an. Der große Vorteil, den die W-Motoren gegenüber herkömmlichen V-Motoren besitzen, besteht in der Möglichkeit, bei gleicher Motorbaulänge mehr Zylinder unterbringen zu können, was sowohl zu verbesserten Laufeigenschaften als auch zu einer höheren Leistung führt.
Das erste bekannte Fahrzeug mit einem W-Motor war ein Motorrad der französischen Firma Alcyon. Derzeit bietet der Automobilbauer Volkswagen mit seinen W-Motoren eine ganz spezielle Konstruktion an. In einigen VW-, Audi- und auch Bentley-Modellen bestehen die W-Motoren nicht aus drei, sondern streng genommen aus vier Zylinderreihen. Dabei werden zwei V-Motoren miteinander zur kompakteren W-Form verbunden. Es gibt diese Motoren in Ausführungen mit zwei V4-Motoren als W8, mit zwei V6-Motoren als W12 und als Spitzenmodell mit zwei V8-Motoren als W16.