Warmstart

Im Gegensatz zum sogenannten Kaltstart bezeichnet der Warmstart einen Start unter Bedingungen mit einem betriebswarmen oder so gut wie betriebswarmen Motor.
Verbrennungsmotoren erzeugen bei ihrem Betrieb Wärme. Sämtliche an Motorfunktionen beteiligten Bauteile sind demnach daraufhin ausgelegt, ihr Leistungsoptimum während des Betriebes und auch unter höchster Wärme-Beanspruchung zu gewährleisten. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das volle Leistungspotenzial eines Fahrzeuges in der Regel erst dann zur Verfügung steht, wenn der Motor eine gewisse Betriebstemperatur erreicht hat. Unterhalb dieser Betriebstemperatur muss hinsichtlich der Leistung mit entsprechenden Einbußen gerechnet werden.
Bei einem Kaltstart erfolgt der erste Start aus einem kalten Stadium heraus. Davon betroffen ist vor allem der Verbrennungsvorgang im Motor, der in einem weiteren Schritt zu einem höheren Kraftstoffverbrauch führt und auch für ungünstigere Emissionswerte verantwortlich ist. Im Endergebnis zeigt sich im Wesentlichen eine Reduzierung der eigentlichen Leistungsfähigkeit. Bemerkbar macht sich das oft im Winter, wenn der Kaltstart beispielsweise unter null Grad erfolgen soll. Mit Hilfsmitteln wie dem Wärmespeicher lässt sich dem Kaltstart den Motor schonend entgegenwirken.