Wasserlack

In der Regel kommt Wasserlack heute immer häufiger als Autolack zum Einsatz. Dabei spielen ökologische Überlegungen meist eine ebenso große Rolle wie die gesundheitlichen Aspekte für Lackierer und andere Beteiligte.
Herkömmlicher Autolack wird mit Verdünnern so lange bearbeitet bzw. gemischt und verdünnt, bis der Lack über eine Konsistenz verfügt, die zum Spritzen ideal ist. Der große Nachteil bei dieser für den Einsatz als Autolack gut geeigneten Methode sind die während des Verdünnungsprozesses freigesetzten Dämpfe. Sie sind nicht nur aus menschlicher Sicht giftig und gesundheitsgefährdend, sondern haben auch sonst keine positiven Nebenwirkungen für die Umwelt.
Beim Wasserlack hingegen wird die Farbe mit Wasser angereichert, bis die gewünschte Spritzkonsistenz erreicht ist. Gesundheitsschädliche Dämpfe wirken hier weder auf die Lackierer noch auf den Rest der Umwelt. Der einzige methodische Unterschied besteht darin, dass der Wasserlack für eine bessere Haltbarkeit zum Beispiel in Waschstraßen mit einer Schicht Klarlack überzogen werden muss.