Zahnriemen

Der Zahnriemen heißt Zahnriemen, weil er eine Zahnung aufweist, die quer zur Laufrichtung verläuft. Bei den allermeisten Verbrennungsmotoren verbindet der Zahnriemen die Kurbelwelle mit der Nockenwelle und ist deshalb verantwortlich für den Antrieb der Nockenwelle. In der Regel werden Zahnriemen aus einem Materialmix aus Textilen- oder Metallfäden sowie Gummi gefertigt. Die Zahnung sorgt dafür, dass die Drehbewegung der Kurbelwelle sowohl rutschfrei als auch so gleichmäßig wie möglich auf die Nockenwelle übertragen wird.
Ohne einen entsprechend funktionierenden Zahnriemen ist kein herkömmlicher Motor funktionsfähig. Darüber hinaus können defekte Zahnriemen erhebliche Schäden im Motorinnenraum verursachen, beispielsweise an den Ventilen und der Zylindereinheit. Hersteller empfehlen deshalb eine Überprüfung bei spätestens 30.000 – 40.000 Kilometern. Abhängig vom Fahrzeugtyp muss der Zahnriemen bei durchschnittlich zwischen 50.000 und 120.000 Kilometer ausgetauscht werden. Allerdings sollten sowohl die Reparatur als auch die im Anschluss vorzunehmende Feinjustierung von Fachleuten bzw. geschulten KFZ-Mechanikern vorgenommen werden.