Generell beschreibt die Einspritzung jenen Vorgang, bei dem der Kraftstoff in den Verbrennungsraum geleitet wird. Nach der bis in die 1980er Jahre herkömmlichen Technik übernahm der Vergaser diese Aufgabe. Bei der Zentraleinspritzung, die auch Direkteinspritzung genannt wird, erfolgt dieser Vorgang durch die sogenannte Einspritzdüse. Normalerweise ist sie direkt am Zylinder befestigt ist. Die Einspritzdüse selber bildet eine Einheit aus Systemdruckregler und einem elektromagnetischen Einspritzventil. Letzteres sorgt dafür, dass der Kraftstoff im Takt der Zündimpulse in die Zylinder gelangt. Damit der direkt einzuspritzende Kraftstoff auch bis zur Einspritzdüse gefördert werden kann, herrscht in der zuständigen Kraftstoffförderpumpe ein Arbeitsdruck von bis zu einem Bar.
Die zunächst vor allem in Dieselfahrzeugen eingesetzte Technik erfreut sich aber auch bei Benzinfreunden einer stetig wachsenden Anhängerschaft.