Zeolithe

Als Zeolithe wird eine bestimmte Sorte von Mineralen bezeichnet, die überwiegend aus Aluminium und Silizium bestehen. Aufgrund ihrer porösen Beschaffenheit und einer durchschnittlichen inneren Oberfläche von über mehreren Tausend Quadratmetern pro Gramm eignen sich Zeolithe als ideale Filter. Ihre herausragende Eigenschaft besteht in der Fähigkeit, zum Beispiel Wasser in unverhältnismäßig großen Mengen zu speichern und unter einer bestimmten Menge Wärmezufuhr wieder abgeben zu können. Während des gesamten Vorgangs bleibt ihre kristalline Struktur vollständig erhalten. Unter anderem deswegen werden Zeolithe in vielen Industrien als Ionenaustauscher oder Adsorptionsmittel, bei der Automobilfertigung vor allem aber auch als Katalysator verwendet.
Als problematisch gilt der Einsatz von Zeolithen in Autokatalysatoren, weil sie ihre volle Aktivität erst ab einer Betriebstemperatur von ungefähr 300 °Celsius entfalten. Unterhalb dieser oft als „Anspringtemperatur“ bezeichneten Grenze können die mit Zeolithen arbeitenden Katalysatoren nur bedingt Schafstoffe aufnehmen und wandeln. Auf diese Weise geraten schwerpunktmäßig in der Startphase viele schädliche Verbindungen, wie zum Beispiel Kohlenwasserstoffe und Kohlenstoffoxide an die Umwelt.