Zündausfallerkennung

Anders als der Name es zunächst vermuten lässt, ist die Zündausfallerkennung nicht nur dafür zuständig, Zündausfälle zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Stattdessen wird sie auch für das genaue Gegenteil verwendet. Die Zündausfallerkennung erkennt, wann ein Übermaß an Zündungen bzw. Zündvorgängen die Einhaltung bestimmter ökologischer Vorgaben gefährdet und lässt diese dann „ausfallen“. Demnach wird sie zur Einhaltung festgelegter Abgasnormen verwendet.
Bei der Zündausfallerkennung wird berechnet, wie sich die bei den einzelnen Zündvorgängen entstehenden Verbrennungen auf die Drehbewegungen der Kurbelwelle auswirken. Diese auch als Laufruhe-Überwachung bezeichnete Funktion kann über entsprechende Berechnungsvorgänge diejenigen Zylinder ermitteln, die nicht mehr effizient aktiv sind. In einem weiteren Schritt werden diese zur verbesserten Laufruhe sowie optimalen Abgaswerten von der Zufuhr mit dem Gemisch aus Luft und Kraftstoff getrennt.