Audi

Im Jahr 2009 feierte Audi, dass seinen Hauptsitz in Ingolstadt hat und zum VW-Konzern gehört, sein 100jähriges Jubiläum.

Gegründet wurde das Unternehmen in Zwickau im Jahr 1909 von August Horch unter dem Namen Audi Automobilwerke GmbH, das ein Jahr später bereits das erste Automobil, den Typ A auf dem Markt präsentieren konnte. Die Audi Automobilwerke GmbH werden im Jahr 1914 eine Aktiengesellschaft und 1921 kann das Unternehmen das zweite Modell, den Audi 14/50 PS Typ K auf dem Markt präsentieren. Zwei Jahre später wird der Typ M und noch mal vier Jahre später stellt das Unternehmen den ersten Audi Achtzylinder der Automobilwelt vor.

Durch eine wirtschaftliche Krise muss der Konzern im Jahr 1932 eine Fusion mit den Horch-Werken und den Zschopauer Motorenwerken, kurz DKW, eingehen. Zudem schließt sich die Wanderer-Automobilabteilung der Fusion an. Aus diesem Zusammenschluss entsteht die Auto Union AG. Das neue Unternehmen hat fortan seinen Sitz in Chemnitz und die vier Ringe, die die Fusion der Automobilhersteller symbolisieren, sind bis heute Markenzeichen der Automarke Audi geblieben.

Jeder der vier Fusionspartner erhält ein eigenes Marktsegment. So ist es für die Marke Audi möglich, im Segment Automobile für die gehobene Mittelklasse eigene Typen auf den Automarkt zu bringen. In den Jahren 1935 bis 1938 werden der Audi Front 225 sowie der Nachfolger, der Audi 920 auf dem Markt platziert. Durch den Zweiten Weltkrieg bedingt, wird im Betrieb von 1940 an kein Auto mehr produziert, da die Regierung nun die Automobil-Hersteller auf Rüstungsindustrie umgestellt hat. Dies und die Auflösung des Konzerns in Chemnitz unter der sowjetischen Besatzung hatten zur Folge, dass in den darauf folgenden 25 Jahren von 1940 an, kein Audi mehr produziert wurde.

Doch bereits im Jahr 1945 wurde durch Mitarbeiter der Auto Union AG in Ingolstadt ein Ersatzteile-Depot errichtet. Vier Jahre später, nämlich 1949, wird dort auch die Produktion von DKW-Fahrzeugen aufgenommen. Durch Friedrich Flick, der im Jahr 1954 große Anteile der Gesellschaft kauft, wird ein weiterer Finanzierungspartner gesucht. Dieser wird dann die Daimler-Benz AG im Jahr 1958. Sieben Jahre später präsentiert die Auto Union ein neues Modell, das einen eigenen Markennamen braucht – nämlich Audi.

1969 kommt es dann zu einer Fusion der Auto Union GmbH und der NSU Motorenwerke AG. Die Fusion angeführt hat die Volkswagenwerk AG. Fortan hat das Unternehmen seinen zweiten Produktionssitz in Neckarsulm und bekommt den Namen Audi NSU Auto Union AG. Dann erfolgte im Jahr 1985 die Umbenennung in Audi AG und man hatte fortan seinen Sitz wieder in Ingolstadt.

Den bekannten Werbeslogan „Vorsprung durch Technik“ hat Audi bereits seit dem Jahr 1971. Dies lag nicht zuletzt an den innovativen Konzepten des Unternehmens im Bereich Automotoren.

Aktuell auf dem Automobilmarkt präsentiert sich Audi mit den Modellen Q5 und Q7 in der Gruppe der Allradfahrzeuge sowie mit den Modellen aus der A-Reihe für die gehobene Mittelklasse und mit den Modellen R8 und TT in der Gruppe der Sportwagen.