Ford

Das Unternehmen wurde 1903 von Henry Ford sowie elf weitere Investoren in den USA gegründet. Fünf Jahre hat es gedauert, bis endlich ein Erfolg sichtbar wurde. Mit dem Modell T kam dann der Durchbruch. Im Jahr 1913 wurde er dann in Serie gebaut. Alle 10 Sekunden rollte ein fertiges Fahrzeug vom Band. Durch die erstmalige Massenproduktion und die Erfindung und Einführung des Fließband-Verfahrens konnte Ford seine Fahrzeuge von Anfang an günstig anbieten. Die Arbeiter wurden dementsprechend entlohnt. Aus dem Mindestlohn wurde dann recht schnell ein sehr guter Verdienst. Somit wollte natürlich jeder gern bei Ford angestellt werden. Das hatte der ehrenwerte Henry Ford sehr schnell raus: mehr Angestellte, mehr Produktionen = mehr Gewinn. Im Jahre 1919 kaufte Ford mit seinem Sohn die Anteile von den anderen Investoren auf. Somit waren die beiden im vollen Besitz des Unternehmens.

Bis 1920 lief die Produktion problemlos, dann verlor Ford nach und nach seine mühsam errungene Spitzenposition. Aber sie erholten sich auch davon, sowie von den Kriegswirren. Und selbst die große Wirtschaftskrise in Amerika in den 50er Jahren konnte Ford nichts anhaben. Dafür reichte dann die Produktion des neuen Mittelklasse-Modells Edsel (benannt nach dem Junior-Chef) gen Ende der fünfziger Jahre, der leider zu einem absoluten Flop geriet. Im September 1957 auf den Markt gebracht, sollte das Modell nach den Planungen seiner Chefs pro Jahr mindestens 300.000 Mal an den Mann gebracht werden. Als man es dann zwei Jahre später wieder vom Markt nahm, wurde insgesamt nur knapp über 100.000 Einheiten verkauft. Viel für ein Fahrzeug, welches kein eigenes Werk hatte, zuwenig, um damit Geld zu verdienen.

Im Jahre 2003 wurde der dreihundertmillionste Ford hergestellt. Dieses Jubiläums-Modell war der Ford Mustang. Er wurde dazu auserkoren, weil er der große Renner in den 60er Jahren war, als die Produktion begann. Er wurde bereits 680.000 mal im ersten Jahr verkauft. Da die Auftragslage momentan nicht so gut ist, erhoffte man sich wohl einen erneuten Boom des Modells. Nicht nur bei Ford ist ein gewisser Retro-Look gerade in.

Heute gehören zum Ford-Konzern namhafte Automarke wie Lincoln, Mercury, Aston Martin, Daimler, Jaguar, Land Rover, Rover, Mazda und Volvo.