VW Golf Cabriolet

Das wohl erfolgreichste Cabrio der Republik feuert nun nach einiger Zeit sein Comeback. Knapp zehn Jahre ist es her, als das die Produktion des Fahrzeuges eingestellt wurde. Doch nun startet das Fahrzeug wieder bügelfrei in die Zukunft.

Zwar erinnert das Fahrzeug an eine alte Volksidee, doch das neue Modell hat mit dem alten Cabriolet nichts mehr gemeinsam. Zwar trägt das neue Fahrzeug noch immer ein klassisches Sportverdeck, doch dafür fehlt der charakteristische Überrollbügel. Das original kam durch diesen Bügel zu die Spitznahmen Erdbeerkörbchen oder Henkelmann. Doch nun lässt sich der Golf durchgängig öffnen. Wer also auf einen normalen Golf noch 5000 Euro aufschlägt und seinem Händler noch mindestens 23.625 Euro überweist. Kann im Sommer mit dem Fahrzeug oben ohne Fahren. Für die Steifigkeit des Fahrzeuges sorgen gegenwärtig zusätzliche Streben im Blech. Aber nicht nur das Aussehen spielte bei der Herstellung eine große Rolle, sondern auch die Sicherheit muss gewährleistet sein. So ist beispielsweise ein Überschlagschutz vorhanden, welcher sich hinter dem Rücksitz befindet. Im Ernstfall wird somit die Karosserie geschlossen. Nicht umsonst ist das Cabrio gut drei Zentner schwerer als das geschlossene Auto. Das Mehrgewicht ist aber gut investiert, denn selbst Kopfsteinpflaster oder Bahnübergänge lassen das Cabrio völlig unberührt. Möchte das Verdeck geöffnet werden, ist dies gegenwärtig bei dem neuen Modell wesentlich einfacher, als noch bei dem älteren Modell.

Angeboten wird das neue Cabriolet von VW mit den bekannten Motoren des geschlossenen Modells. Es gibt zwei Diesel und vier Benziner, alle sind mit vier Zylindern ausgestattet. Wer es etwas stürmischer mag, der kann sogar einen GTI-Motor mit 155 kW und somit 210 PS bekommen.