Autofinanzierung ohne Anzahlung

Einen Autokauf können die wenigsten Menschen vollständig aus eigener Tasche bezahlen. Vielmehr ist in der Regel ein Ratenkredit notwendig, über welchen der gewünschte Neu- oder Gebrauchtwagen finanziert wird. Entsprechende Finanzierungsangebote finden sich sowohl bei den an den Händler angeschlossene Autobanken, als auch über klassische Kreditinstitute.

In der Regel können Käufer frei wählen, ob sie den kompletten Kaufpreis finanzieren, oder eine Anzahlung leisten möchten. Wer eine Autofinanzierung ohne Anzahlung durchführt, ist deutlich teurer dran: Die monatlichen Kreditraten erhöhen sich beträchtlich, wenn nicht gleichzeitig die Vertragslaufzeit verlängert wird. Dies ist jedoch meist nicht möglich, da die maximale Laufzeit bei Autokrediten bei den meisten Finanzierern bei 84 Monaten liegt. Ansonsten würde das Risiko eines Totalschadens sowohl für die Bank als auch für den Kreditnehmer zu hoch werden.

Eine Anzahlung kann also durchaus Sinn machen – auch wenn nur ein Bruchteil des Kaufpreises anbezahlt wird. Wer nicht über genügend Eigenkapital verfügt, sollte sich überlegen, ob er den geplanten Autokauf nicht einige Zeit nach hinten verschiebt, bis Geld für eine Anzahlung vorhanden ist. Ansonsten kann häufig auch der Altwagen in Zahlung gegeben werden, der dann als Anzahlung auf den Autokredit gilt.

Eine Autofinanzierung ohne Anzahlung ist das letzte Mittel, das Käufer in Erwägung ziehen sollten. In Anbetracht der enormen Ersparnis, die sich durch eine anfängliche Anzahlung ergibt, sollte man sich grundsätzlich darum bemühen, zumindest einen kleinen Teil des Kaufpreises aus eigenen Mitteln zu finanzieren.