Autoleasing

Autoleasing ist die Alternative zum Barkauf bzw. zur Finanzierung eines Fahrzeuges. Das Wort Leasing lässt sich mit „Mieten“ oder „Pachten“ übersetzen, und bedeutet nichts anderes, als dass das Fahrzeug in diesem Falle nicht gekauft, sondern lediglich ausgeliehen wird. Der Leasingnehmer erhält die Nutzungsrechte an dem Fahrzeug für einen bestimmte Zeit übereignet, und muss im Gegenzug dafür eine monatliche Leasingrate an den Leasinggeber zahlen. Die Rate deckt den Wertverlust des Autos ab, der durch die Nutzung entsteht.

Der Leasinggeber ist während der vereinbarten Leasingzeit dafür verantwortlich, den Gebrauchswert des Autos zu erhalten – sprich, sich um Wartungen, Reparaturen und die erforderlichen Versicherungen zu kümmern.
Dahingegen muss sich der Leasingnehmer um die Einhaltung der jährlich maximal zu fahrenden Kilometer halten.

Beim Autoleasing hat der Leasingnehmer die Möglichkeit, das nutzungsübereignete Objekt am Ende der vereinbarten Laufzeit zurückzugeben, oder alternativ zu einem festgelegten Restwert zu übernehmen. Leasingverträge sind in der Regel nicht vor ihrem Ablauf kündbar, und erstrecken sich meist über einen Zeitraum von drei Jahren. Üblich ist es, dass bei Abschluss des Vertrages eine Sonderzahlung geleistet werden muss, die etwa 20 bis 40 Prozent des Neuwertes des betreffenden Fahrzeuges entspricht.

Beim Autoleasing wird vereinbart, dass – im Falle der Rückgabe des Fahrzeuges – dieses in „einwandfreiem Zustand“ wieder an den Leasinggeber übergeben wird. Bestehen schon kleine Mängel wie Kratzer oder kleine Dellen, so muss der Leasingnehmer den Ausgleich dieser Mängel bezahlen.

Ob das Autoleasing oder einen Finanzierung der günstigere Weg ist, muss jeweils im Einzelfall geprüft werden. Für Geschäftsleute ist Leasing in der Regel wegen der steuerlichen Behandlung der deutlich günstigere Weg – bei Privatpersonen muss sorgfältig abgewogen werden.